
OLED-Materialien
Hochwertige OLED-Materialien für Displays
In den vergangenen Jahren hat die OLED-Technologie (organische Leuchtdioden) für Display-Anwendungen an Bedeutung gewonnen. Als einer der führenden Hersteller von OLED-Materialien bietet Merck ein komplettes Produktportfolio von Materialien für OLED-Displays, das Kleine Molekül- wie auch Polymermaterialien (Verdampfungs- und Lösungssysteme) umfasst und unter dem Markennamen livilux® erhältlich ist.
Ihr Vorteil - Hochreine und hochstabile Materialien
Mit über 10 Jahren Erfahrung in der Herstellung von OLED-Materialien, einer soliden globalen Patentlage und vor dem Hintergrund von mehr als 100 Jahren Know-how in der Entwicklung von Hightech-Produkten können wir hochreine und hochstabile Materialien anbieten, die den Anforderungen unserer Kunden genau entsprechen.
Auf Wunsch stellt Merck effektive Anwendungsunterstützung zur Optimierung der Materialschichten in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden bereit.
Anwendungen- Die Welt der OLED-Displays
Die OLED-Materialien von Merck werden in OLED-Displays verwendet, die durch diese eine einzigartige Bildqualität sowie viele weitere Vorteile, wie beispielsweise einen extrem breiten Blickwinkel, ausgezeichnete Eignung für Videos, einen sehr hohen intrinsischen Kontrast aus jedem Blickwinkel, niedrigen Stromverbrauch bei mobilen Anwendungen sowie eine bemerkenswerte Lebensdauer erhalten.
Mit ihren außerordentlichen Eigenschaften sind OLEDs eine viel versprechende Display-Technologie der Zukunft. Mögliche Anwendungen reichen von einfachen monochromen oder flächig eingefärbten Passivmatrix bis hin zu vielfarbigen Aktivmatrix-Displays. Die Technologie kommt heute bereits in MP3-Playern und hochwertigen Mobiltelefonen zum Einsatz –sicher auch bald in Notebooks, PC-Monitoren und sogar Fernsehbildschirmen.
Die Technologie - Das Funktionsprinzip von OLEDs
Organische Leuchtdioden (OLEDs) lassen sich entweder unter Verwendung von Kleinen Molekül- (Small Molecules – SM) oder von Polymermaterialien und -technologien herstellen. Sie bestehen aus zwei elektrisch leitfähigen Elektroden auf einem Substrat, zwischen denen sich Schichten organischer Halbleitermaterialien befinden. Beim Substrat handelt es sich gewöhnlich um Indiumzinnoxid (Indium Tin Oxide – ITO) auf einer Trägerschicht aus Glas oder Silicium oder ein spezielles Kunststoffsubstrat. Beim Stromfluss zwischen den Elektroden bilden sich Paare aus Elektronen und Löchern und daraus angeregte neutrale Zustände, die unter Emission von Licht zum Grundzustand relaxieren. Jeder OLED-Werkstoff weist seine eigene charakteristische Emissionsfarbe auf.
Die hochpräzise Struktur der dünnen, lichtemittierenden Schicht der OLEDs und die exzellenten optischen Eigenschaften bei gleichzeitig geringem Energieverbrauch sind gleichermaßen entscheidende Vorteile für Bildschirmhersteller und Endverbraucher. Da ferner die Dicke der einzelnen Schichten der OLEDs extrem gering und gewöhnlich nur ein einzelnes Substrat erforderlich ist, sind OLEDs dünn und leicht und potenziell preiswerter herstellbar.
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